Mittwoch, 24. Dezember 2025
Frohe und gesegnete Weihnachten
Eine Hoffnungsgeschichte
Ochs und Esel an der Krippe. Kennen wir.
Aber wusstet Ihr, dass da auch eine Maus dabei war?
Schaut mal auf’s Bild. Vielleicht findet Ihr sie.
Sie ist so klein, dass sie niemand weiter beachtet hat.
Niemand hat ihre Geschichte je weitererzählt.
Bis heute.
Die Maus hat sich direkt neben der Krippe versteckt. Und sie hat alles gesehen: Das Baby in der Krippe, Maria und Josef, die armen Hirten, die seltsamen Sterndeuter.
Sie hat sich gewundert. Der Retter der Welt – ein hilfloses Baby? Kein goldener Palast, sondern ein Stall? Keine mächtigen Herrscher zu Besuch, sondern nur einfache Leute?
Danach ist sie Jesus gefolgt. 33 Jahre lang. Sie wurde echt alt für eine Maus. Sie hat erlebt, wie er den Kleinen, den Übersehenen, den Ausgegrenzten zuerst begegnet ist. Wie er nicht nur über Liebe geredet, sondern sie gelebt hat. Sie hat sich darüber gefreut, dass die Kleinsten für Jesus immer die Größten waren.
Wenn die Maus heute hier wäre, würde sie uns vielleicht fragen: „Warum redet ihr so viel über die Großen, die Erfolgreichen, die Lauten – und überseht dabei die Kleinen? Den Nachbarn, der allein ist. Das Kind, das nicht mitspielt. Die Kassiererin, die müde lächelt.“
Aber vor allem würde sie sagen: „Schaut euch dieses Baby in der Krippe an! So klein. So verletzlich. Und doch: ein Gotteskind. Genau wie DU."
Das ist die Geschichte, die uns die Maus heute endlich mal erzählen darf.
Das ist die Hoffnung, die Gott uns an Weihnachten schenkt:
Es spielt keine Rolle, wie groß oder klein, wie alt oder jung, wie stark oder schwach du bist.
Du bist geliebt.
Du bist ein Gotteskind.
Du kannst die Welt verändern.
Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten!
Eine Hoffnungsgeschichte von Carsten Leinhäuser
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