Sonntag, 07. Dezember 2025
Hoffnungsgeschichte
Ein grünes Wunder
Vor über 5 Jahren bekam ich einen Weihnachtsstern geschenkt.
Doch sein Schicksal schien besiegelt. Ich hatte schon viele Pflanzen kommen und gehen sehen – meistens schneller als mir lieb war.
Ich habe halt keinen grünen Daumen.
Aber da der Weihnachtsstern auch nach Weihnachten noch grüne Blätter hatte, brachte ich es nicht übers Herz ihn wegzuwerfen, sondern stellte ihn stattdessen in der Küche auf die Fensterbank. Und das Unglaubliche geschah: Der Weihnachtsstern überlebte!
Obwohl er inzwischen schon 2x alle seine Blätter verlor trieb er immer wieder aus. So, wie er aussieht, würde er zwar nicht im Blumenladen verkauft werden, aber ich erfreue mich jeden Tag aufs Neue am Überleben meines Weihnachtssterns, zu dem seit 2 Jahren ein zweiter dazugekommen ist.
Die Weihnachtssterne stehen immer noch auf der Fensterbank in meiner Küche. Für mich wie ein kleines Wunder – und ein Hoffnungsschimmer. Manchmal scheint das Beste, was man tun kann, zu sein der Natur ihren Lauf zu lassen. Manchmal braucht es keine perfekten Bedingungen, sondern einfach nur ein bisschen Hoffnung und den nötigen Freiraum zum Wachsen. Dann haben selbst scheinbar hoffnungslose Fälle die Chance auf ein blühendes Leben.
Eine Hoffnungsgeschichte von Sabine Fehrenbach
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