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Alte Kulturen im Umfeld der Bibel und des frühen Christentums

Die Seldschuken - kriegerisch und kreativ

14.-15. November 2020 - Die Seldschuken, kriegerisch und kreativ. Ein Blick auf das mittelalterlich-türkische Großreich im Vorderen Orient
Referent: Prof. em. Dr. Volker Eid, Bamberg

Für alle Veranstaltungen aus dieser Reihe gilt jeweils:
Leitung: Pater Hans-Ulrich Vivell SCJ
Kosten: Kursgebühr € 25,00 zuzüglich
Vollpension € 66,00 oder
Ohne Übernachtung und Frühstück € 22,00

Anmeldeschluss: 8 Tage vor Beginn

Die Seldschuken – kriegerisch und kreativ

Kurz vor seinem Tod im Fluss Seleph (Göksu) am 10. Juni 1190 hatte Kaiser Friedrich Barbarossa die Truppen des rum-seldschukischen Sultans Kilidsch Arslan II. besiegt und die Hauptstadt Konya besetzt. Wer waren die Rum-Seldschuken? Mehrere Turk-Nomadenstämme, die sich unter dem Namen eines legendären Clanchefs namens Seldschuk zusammengeschlossen hatten, zogen im 10. Jh. aus den fernöstlichen Steppen in den iranisch-zentralistischen Westen. Sie gaben ihre schamanische Religion auf und wählten den sunnitischen Islam. In kurzer Zeit verwurzelten sie sich in der großartigen islamisch-persischen Kultur. Aus ihrer Mitte entstand eine der bedeutendsten Herrscherfamilien des hohen Mittelalters: die der sog. Groß-Seldschuken. Mit dieser begann das glanzvolle Mittelalter Persiens. Der Sieg des Sultans Alp Arslan über Kaiser Romanos IV. Diogenes am 26. August 1071 nahe der ostanatolischen Stadt Manzikert brachte auch Zentralanatolien unter seldschukische Herrschaft. Konya wurde zur Hauptstadt eines kulturell und staatspolitisch ebenfalls höchst bedeutenden Sultanats.

Man spricht von „Rum-Seldschuken“, weil man dieses neue islamische Reich, wie schon unter byzantinischer Herrschaft, „Rom“ nannte. Sehr lange dauerte die seldschukische Epoche Persiens und Anatoliens freilich nicht. Unter mongolischer Oberherrschaft endete zuletzt das Konya-Reich um 1300. Noch heute aber kann man in beiden Regionen großartige Zeugnisse der erstaunlichen Seldschuken-Epoche entdecken. Alaeddin Kaikobad I. (reg. 1220 – 1237) gilt als der bedeutendste Konya-Sultan, hoch gebildet, ritterlich, gerecht und tatkräftig. An überragendem Ruhm kann aber bis heute Dschalaleddin Rumi von keinem anderen übertroffen werden, der große Sufi-Mystiker und Dichter. Er starb 1273 in Konya.

(Volker Eid)

Termin:

14.11.2020 - 15.11.2020
Uhrzeit: 15.30 Uhr - 13.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Kloster Neustadt
Waldstraße 145
67434 Neustadt
Empfang:
06321-8750
Fax:
06321-875366
Email::
info@kloster-neustadt.de
Internet:
www.kloster-neustadt.de

Veranstalter:

Kloster Neustadt
Waldstraße 145
67434 Neustadt
Empfang:
06321-8750
Fax:
06321-875366
Email::
info@kloster-neustadt.de
Internet:
www.kloster-neustadt.de

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